Artikelansicht

A  A  A

14.09.2004


Kleines Heft mit vielen Informationen Dorfkirchen laden zum Besuch ein


Der Tag der offenen Kirche in Stüdenitz, der in Vorbereitung auf den 150.Gründungstag des Gotteshauses in zwei Jahren mit großer Anteilnahme begangen wurde, bewegte viele Besucher zu der Frage: „Gibt es in unserer Gegend nicht Kirchen, die das ganze Jahr über geöffnet sind?“ Die Antwort konnte nur Ja lauten.

Bereits seit einigen Jahren kann man beim Kyritzer Fremdenverkehrsverein in der Maxim-Gorki-Straße ein anspruchsvolles Heft mit dem Titel „Offene Kirchen – brandenburgische Dorfkirchen laden ein“ käuflich erwerben. Wer darin blättert, ist erstaunt, wie viele Gotteshäuser auch aus unserer näheren Umgebung darin enthalten sind, die täglich besucht werden können.

Ministerpräsident Matthias Platzeck wandte sich in seinem Vorwort auch an die Gäste Brandenburgs mit den Worten: „Sakralbauten zählen mit zu den ältesten geschichtlichen Hinterlassenschaften in Brandenburg. Sie geben Nachricht von einer anderen Zeit. Romanik und Gotik hinterließen ihre Spuren. Kleine Dorfkirchen weisen auf die Kargheit des Lebens hin. Die großen preußischen Baumeister Schinkel und Persius schufen nicht nur berühmte Profanbauten. Auch kleinste Dorfkirchen zeugen von ihrem Können.“

Zum Schluss gibt der Ministerpräsident einen Rat, den jeder von uns irgendwann einmal befolgen sollte: „Entdecken Sie Brandenburgs reiches kulturelles Erbe, das man auch in seinen Kirchen findet.“

Wer die Gelegenheit wahrnahm, in den bisher erschienenen Heften zu lesen, der wird bemerkt haben, dass die Zahl der offenen Kirchen auch im Altkreis Kyritz von Jahr zu Jahr größer geworden ist. Hier der Versuch einer Aufzählung, wie es in diesem Jahr aussieht. Genannt werden im Rahmen einer gut 20-seitigen Übersicht, verbunden mit Tipps, wo man einen Schlüssel erhalten bzw. eine Führung bestellen kann, auch unsere heimischen Gotteshäuser in Dannenwalde, Kolrep, Vehlow, Kyritz, Wusterhausen, Demerthin, Bantikow, Bork, Teetz-Ganz, Brunn, Kantow, Gartow sowie Kampehl.

Allein fünf Seiten widmeten die Herausgeber der Wallfahrtskirche in Alt Krüssow, zwischen Pritzwalk und Heiligengrabe gelegen. Wer weitere Einzelheiten erfahren möchte, beim Kyritzer Fremdenverkehrsverein sind noch Hefte dieser Art vorhanden. Heinz Müller,

Stüdenitz



Anmerkung der Redaktion: Wir danken allen Lesern für ihre Zuschriften. Die Redaktion behält sich eine Bearbeitung der Texte und eventuelle Kürzungen vor. Bitte immer Namen und Anschrift mit angeben.




Fenster Schliessen



© Märkische Verlags- und Druck-Gesellschaft mbH Potsdam
Realisiert von Unrast Kommunikation mit ico»cms